entschlacken mit grüner Nahrung

Entschlacken mit grüner Nahrung- warum und wozu entschlacken?

 

 

Was ist "entschlacken"?


Entschlackung ist ein Begriff, der sehr gern und häufig in sehr undifferzierter Weise und auch häufig falsch verwendet wird. Viele Menschen nehmen ihn zusammen mit Entgiftung in den Mund und wissen meist nicht, was eigentlich gemeint ist, und wo die Unterschiede liegen. Es ist wie ein "Modebegriff", der einfach synonym für eine pauschale Reinigung des Körpers verwendet wird. Gerade auch aus diesem undifferzierten Einsatz und der Unklarheit über die eigentliche Bedeutung heraus ist die mehr oder weniger verbreitete Meinung entstanden, dass ein Entschlacken eine unsinnige Theorie sein, es weder Schlacken im Körper geben kann und somit auch keine Entschlackung nötig ist. Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie wissen, was Schlacken sind, und dass sie definitiv im Körper entstehen. Ob sie sich im Körper anhäufen oder nicht, ist eine Frage der Lebensweise und vor allem der Ernährung und des Flüssigkeitshaushaltes.

Um den Einfluss der Nahrung auf die Entschlackung zu klären, möchte ich daher erst einmal klar stellen, worum es hier eigentlich geht.

 

Schlacken sind Neutralsalze und keine Gifte


Unter Schlacken versteht man im korrekten Sinn Neutralsalze. Neutralsalze entstehen, wenn sich Säuren mit Mineralstoffen verbinden, also neutralisiert werden. Es geht also hier um Säuren und Basen. Wenn die Flüssigkeitsmengen zu gering ist, sodass die Konzentration der Neutralsalze entsprechend zu hoch ist, um gelöst zu bleiben, fällen sie aus und es bildet sich die sogenannte Schlacke. Eine ganz typische Schlacke in unserem Körper, die jeder kennt und die wir sehen können, ist Plaque im Mundraum. Ihr Zahnsarzt kann ihnen erklären, dass sich Plaque aus der Neutralisation von Säuren, die bei der Verstoffwechselung der Nahrung im Mund anfallen, mit den Mineralstoffen im Speichel entstehen. Verfestigt sich die Schlacke, haben wir den sogenannten Zahnstein. Als ich Kind war und meinen Zahnsrzt danach fragte, ob es Menschen gäbe, die keinen Zahnstein bekommen, erklärte er mir diesen rein chemischen Sachverhalt. Natürlich mit der Aussage, dass diese Schlacken bei jedem entstehen würden.
Auf die gleiche Weise entstehen auch anderen "Ablagerungen" wie Nierensteine, hier meist aus Calcium und Oxalsäure, aus denen das Neutralsalz Calciumoxalat entsteht.

Ich möchte zwei grundsätzliche Einflussfaktoren nennen, die entscheidend sind, wie viele Schlacken im Körper anfallen und ob sie sich einlagern:
Die Wasserzufuhr und die anfallenden Säuren im Prozess des Stoffwechsels. Darunter fallen natürlich auch sämtliche andere Faktoren, die auf Säure im Körper einfuss haben, wie Stress.
Fallen im Körper viele Säuren an, müssen sie auch neutralisiert werden um ausgeschieden werden zu können. Es entstehen viele Neutralsalze. Wenn ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser vorhanden ist, werden sie problemlos ausgeschieden, ohne in Folge von zu hoher Konzentration in den Körperflüssigkeiten auszufällen und sich im schlimmsten Fall abzulagern. Fehlen Minerastoffe zur Neutralisation der Säuren haben wir es mit einer Übersäuerung des Körpers zu tun, und es wird beispielsweise Wasser eingelagert zwecks Säureverdünnung. Fehlt Wasser, werden Neutralsalze wie auch andere Stoffwechselendprodukte nicht optimal ausgeschieden und können sich im Körper ansammeln. Beide Varianten sind nicht günstig. Es geht also hier um einen guten Säure-Basen-Haushalt und ausreichend Wasser, so viel wie der Körper braucht! Die Menge des benötigten Wasser ist u. a. abhängig von der Art und Menge der Nahrung, der körperlicher Aktivität und des Klimas, und sollte ca. 30ml pro Kilogramm Körpergewicht am Tag betragen.
Im Körper eingelagerte Schlacken können prinzipiell mit den entsprechenden Maßnahmen auch wieder ausgeschieden werden. Dieser Prozess wird als Entschlackung bezeichnet. Besser als entschlacken ist es natürlich, eine Ansammlung von Stoffwechselendprodukten im Körper von vornherein zu vermeiden.

 

Schlacken im weiteren Sinne


Im weiteren Sinne fasse ich gern unter Schlacken auch alles, was nicht ins Gewebe oder die Organe gehört, aber dort ein- oder abgelart wird. Z. B. eingelagertes Wasser, was dort zwecks Säureneutralisation gehalten wird. Oder: Verfestigte "Abfallsstoffe" wie Gallensteine oder Kotsteine, die von Chirurgen in den meisten Därmen der Menschen gefunden werden. Aber auch Biofilme aus unerwünschten Mikrororganismen und Speiseresten, die sich z. B. an den Darmwänden ablagern und so die Nährstoffaufnahme behindern oder auch die typischen Tonsilonensteine (Mandelsteine).

 

Entschlacken ist überflüssig, wenn die Ernährung und Lebensweise stimmt


Ab und zu begegne ich der Aussage, dass es keine Schlacken und Gifte in einem gesunden Körper geben kann. Für mich eine äußerst undifferierte Aussage, die im tiefsten Kern zwar richtig ist, aber durch eine mangelnde Betrachtung die meisten Menschen wohl dazu verleiten wird, in ihrem alten und bequemen, und eben nicht gesunden Verhalten zu verbleiben, anstatt die Möglichkeit zu nutzen, ihrem Körper etwas gutes zu tun.


Was ist ein "gesunder Körper"?

Die erste Frage, die sich nach dieser Aussage stellt, ist die, was hier unter einem gesunden Körper verstanden wird. Wer glaubt, dass Gesundheit nur die Abwesenheit von einer diagnostizierten Erkrankung ist, fehlt weit. Zu einem gesunden Körper, der sich selbst optimal regulieren kann, gehören auch die Bedingungen einer idealen Ernährung, so wie sie für uns Menschen unsprünglich gedacht wurde, einer idealen und "gesunden" Umwelt und einer idealen Lebensweise. Ich kenn niemanden in unserer westlichen Welt, der unter diesen Bedingungen lebt und somit eine Voraussetzung für die perfekte Regulationsfähigkeit des Körpers schafft.

Zum anderen werden bei dieser Aussage auch hier meist Gifte und Schlacken in einen Topf geworfen, ohne dass gewusst wird, was Schlacken sind. Dass Schlacken in jedem Körper entstehen, haben wir bereits geklärt. Und mit Giften ist unser Körper konfrontiert, weil unsere Umwelt mit tausenden Schadstoffen belastet ist, die sich nachweislich im Körper einlagern, und eben nicht durch die Entgiftungsorgane ausreichend ausgeschieden werden können. Warum sonst werden beispielsweise Schadstoffe wie Flammschutzmittel oder Glyphosat in der Muttermilch nachgewiesen?
Ja, in einer absolut gesunden und schadstofffreien Umwelt fallen keine Gifte im Körper an. Ja, mit einer absolut "gesunden", also idealen Ernährung, Wasserzufuhr und Lebensweise sammeln sich keine Schlacken im Körper an. Das ist richtig. Aber wer hat das schon? Unsere momentane Lebenssituation bezogen auf Umwelt, Ernährung und Lebensweise ist so unnatürlich, dass wir nicht erwarten können, dass unsere Körper ohne unsere Unterstützung und entsprechende Aufmerksamkeit damit zurecht kommt. Genauso wenig, wie wir erwarten, dass ein Motor funktioniert, wenn wir ihm das falsche Benzin geben, nur weil es ein Motor ist...
Die zahlreichen Zivilisationskrankeiten, die bekanntlich auf Ernährung, Umwelt und Lebensstil beruhen, sprechen für sich. Ebenso wie die positiven Gegenbeispiele, bei denen Menschen mit verschiedensten, teils chronischen Beschwerden durch gezielte Entgiftung und Änderung der Ernährung und Lebensweise geholfen werden konnte.

 

Warum grüne Nahrung und welche grüne Nahrung?


Die meisten dieser "Arten von Schlacken", die ich hier genannt habe, sind durch eine entsprechende Lebensweise vor allem in Bezug auf Ernährung und Wasserhaushalt beeinflussbar. Dazu gehört auch ein gutes Ernährungsverhalten, sodass Verdauung, Stoffwechsel und Ausscheidung optimal ablaufen kann, ohne dass sich ausscheidungspflichtige Stoffe ansammeln.

Grüne Nahrung, die frisch, sehr reich an Mikronährstoffen und Chlorophyll ist, kann den Körper in zweierlei Hinsicht bei seinen täglichen Stoffwechselvorgängen und dem Erhalt einer optimalen Funktionsfähigkeit unterstützen. Insbesondere geht es hier neben dem Chlorophyll um die Mineralstoffe und Spurenelemte, also die basische Wirkung. Grüne Pflanzen, die viel Säure wie z. B. Oxalsäure enthalten, fallen hier also nicht darunter. Die Mineralstoffe binden einerseits Säuren, sodass sie dann mit ausreichend Wasser ausgeschieden werden können, ohne Verbindungen beispielsweise mit Cholesterin einzugehen oder sich einzulagern. Auch helfen sie, "zurückgehaltenen" Säuren, meist in Wasser im Gewebe, auszuscheiden, oder im Gewebe angefallene Schlacken wieder abzutransportieren. Oft beobachten deshalb Menschen, die dem Körper eine vermehrt basische also mineralstoffreiche Unterstützung geben, eine schnelle Abnahme von Wassereinlagerungen und Gewicht, weil ein Großteil der Körpermasse nicht aus Fett, sondern aus diesen Stoffen bestand.
Zum anderen wirkt ein basisches und sauerstoffreiches Milieu im Körper der Entstehung von Fäulnisprozessen und Wachstum unerwünschter Mikroorganismen und damit beispielsweise von Biofilmen entgegen.

Desweiteren können viele Heilpflanzen oder Wildkräuter durch ihre spezifischen Inhaltsstoffe den Körper beispielsweise durch die Anregung der Ausscheidungsorgane bei einer Entschlackung unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Brennnessel oder der Löwenzahn. Mehr dazu finden Sie unter News und Infos unter Wildkräuter.

Zu diesem ganzen Kontext gehört eine entsprechende Ernährungsweise, Ernährungsverhalten und Lebensstil. Lesen Sie bitte dazu auch Regeln einer "gesunden" Ernährung, beachten Sie ausreichend Bewegung, eine Prävention von langanhaltenen Stressfolgen und allen Faktoren, die den Körper übersäuern. Wie bereits erwähnt kommt dem ausreichenden Wasser ebenfalls eine bedeutende Funktion zu.

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