Entwässern mit Birkenblättern

Entwässern mit Birkenblättern

 


Die Birke gehört zu den Bäumen, die uns in verschiedener Weise nützlich sein können. Besonders im Frühjahr, wenn die jungen Blätter gekommen sind, können diese hervorragend eine Frühjahrskur unterstützen.

Verschiedene Präparate aus Birkenblättern oder aus dem klaren Saft des Baumes gibt es zu kaufen, sie können aber einiges auch selber herstellen, insbesondere aus selbst gesammelten Blättern.

 

Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten der Birke


Zur alltäglichen Verwendung eignen sich bei der Birke insbesondere die Blätter. Auch der Saft des Baumes, der durch anbohren des Stammes gewonnen werden kann, ist äußerst nüztlich und in unterschiedlicher Weise verwendbar, ebenso wie die Kambiumschicht, die gegessen werden kann. Lebende Bäume in der Natur sollten natürlich nicht verletzt werden, darum möchte ich hier hauptsächlich auf die Verwendung der Blätter eingehen.

Die Blätter der Birke (Hängebirke oder Weißbirke, betula pendula bzw. betula alba) sollten geernete werden, wenn sie noch sehr jung sind, sie sind dann sehr weich und etwas klebrig. Wenn sie älter sind werden sie recht hart und zäh. Wenn Sie die Blätter selber pflücken, achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viele von einem einzigen Baum nehmen.

Birkenblätter können frisch gegessen werde, z. B. in Salaten, aber auch in verschiedensten Gemüsegerichten und als Würze genutzt werden.
Bekannter sind sie eher als Tee. Dazu können Sie gut getrocknet werden. Aus den frischen Birkenblättern kann auch ein Saft oder Sirup eingekocht werden, der dann täglich im Sinne einer Kur genutzt werden kann.

Birkenblätter sind bekannt für ihre entwässernde, entschlackende, blutreinigende und zusammenziehende Wirkung. Naturheilkundlich werden sie darum insbesondere bei Entzündungen der Niere und Blase eingesetzt, bei Nieren-steinen, rheumatischen Erkrankungen, Wassereinlagerungen, Frühjahrsmüdigkeit, aber auch äußerlich bei Hauterkrankungen. Medizinische Verwendungen sind beispielsweise auch über die Birkenkohle oder den Birkenteer bekannt.

Die wirksamen Inhaltsstoffe sind vor allem Flavonoide, Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle. Außerdem sind Harz und Vitamin C enthalten.

 

Birkenblätter Sirup selber herstellen


Eine besonders schöne Variante der Verwendung der Birkenblätter ist ein aus ihnen selbst hergestellter Saft oder Sirup. Er kann dann beispielsweise in kleinen Mengen täglich im Rahmen einer Frühjahrskur eingenommen werden.

Die frisch gesammelten Blätter werden dazu am besten über Nacht in kaltes Wasser gegeben und somit ca. 12 Stunden eingeweicht. Anschließend wird der Sud erhitzt und auf kleiner Stufe 2 bis 3 Stunden geköchelt. Nun wiederum einige Stunden stehen und ziehen lassen. Dann können die Blätter abgeseiht werden. Möchte man einen Sirup herstellen, kann nun Zucker dazu gegeben und wiederum geköchelt werden. Aber der "Saft" kann auch gut ohne Zuckerzugabe heiß in Flachen abgefüllt werden. Wem der Saft ohne Zucker zu bitter ist, kann beispielsweise später direkt beim Trinken etwas Honig dazu geben.

 

Hinweis: Die Informationen zu gesundheitlichen Wirkungen sind nicht im Sinne einer Empfehlung oder Beratung zu einer medizinischen Behandlung zu verstehen. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben konsultieren Sie einen Arzt oder Heilpraktiker.

Quellen:
"Essbare Wildpflanzen" S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberger, AT Verlag 2010
www.heilkraeuter.de/lexikon/birke.htm

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