Grüne Smoothies

Smoothies - grüne Smoothies: eine kritische Betrachtung

 

 

Die Menschheit hat eine neue Ära der Ernährungsweise betreten. Nahrung wird jetzt nicht mehr erwärmt, gekocht, denaturiert, nein, sie wird ganz einfach schön zerkleinert und gemischt und einfach getrunken. Das spart auf alle Fälle Zeit. Und was bringt es sonst noch?

Die Mixgetränke aus Obst, Gemüse und Grünpflanzen jeder Art erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie werden irgendwie als Bestandteil einer besonders gesunden Lebensweise angesehen. Weil die meisten Menschen diese Meinung einfach so übernehmen, ohne selber darüber nachzudenken, möchte ich hier gern einmal eine kritische und doch möglichst neutrale Sichtweise auf diese Modeerscheinung werfen.

 

Vorteil 1

Smoothies sollen den Vorteil bringen, dass man es auf eine leichte und schmackhafte Art schafft, mehr frisches Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen. Man hat sie schnell zubereitet, kann sie überall mitnehmen und verputzt automatisch größere Mengen von frischen Pflanzen. Dadurch wird der Körper mit einer größeren Menge an Vitalstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen etc. versorgt. Diesem Effekt sind wohl auch die positiven Wirkungen der Smothies zu verdanken, sei es, ob es sich um mehr Vitalität, ein stärkeres Immunsystem, Gewichtsabnahme oder das Verschwinden einer Glatze handelt.
Allerdings: wie viel Nutzen der eigene Smoothie liefert, hängt natürlich direkt davon ab, was man für Zutaten verwendet. Sind dies nährstoffarme und mit Schadstoffen belastete Pflanzen, tut man sich bestimmt nichts Gutes. Oft wird der Eindruck erweckt, dass schon allein der Begriff "Smoothie" garantiert, dass man da etwas "gesundes" hat. Dies kommt wirklich auf den Inhalt an.

 

Vorteil 2

Sie sparen Zeit und schonen Ihre Zähne, denn die großen Mengen an Nahrung müssen nicht lang und gründlich gekaut werden. Das macht vor allem bei dem vielen essen von Obst einen wirklichen Unterschied.

 

Nachteil 1

Nahrung ist nicht dazu gedacht, um getrunken zu werden. Die Natur hat keinen Mixer vorgesehen, aber sie hat vorgesehen, dass Nahrung als erste Station der Verdauung im Mund bearbeitet wird. Insbesondere für Kohlenhydrate und Fette ist dieser Schritt essentiell bei der Verdauung. Der Speichel ist unser erster Verdauungssaft, der mit einer Fülle von Enzymen den Verdauungsbrei auf die weitere Verarbeitung im Magen vorbereitet, desweiteren wird auch durch diesen ersten Schritt die Ausschüttung von Verdauungssäften der anderen Organe angeregt. Trinken wir einfach die schwer verdauulichen Nahrungsmengen, so ist der Magen mehr als überfordert, und erst recht nicht auf Verdauung vorbereitet. Die Verdauung der Nahrung wird weniger gut ablaufen, auf Dauer durch die unzureichend verarbeitete Nahrung der Darm leiden. Es wundert mich daher nicht, dass ich immer wieder von Smoothie-Trinkern höre, wie schwer ihnen dieser Nahrungsbrei im Magen liegt... Klar macht das dann erstmal satt. Der Körper hat jetzt einen Menge damit zu tun. Wenn Sie Smoothies unbedingt trinken möchten, dann verwenden Sie möglichst kohlenhydrat- und fettarme Zutaten!

 

Nachteil 2

Wenn Sie für die Zubereitung keine sehr hochwertigen und besonders nährstoffreichen Zutaten verwenden, die einen wirklichen Mehrwert für Ihre Ernährung liefern, könnte es sein, dass Sie sich mehr einen gesundheitlichen Nutzen vormachen, anstatt tatsächlich einen zu haben. Auch ein Smoothie ersetzt nicht die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Thema gesunde Ernährung und die Umsetzung einer eventuell nötigen Ernährungsumstellung. Auch ist es kein Alibi, sich ansonsten den Rest des Tages von ungesunden Nahrungsmitteln zu ernähren.

 

Mein Tip 1

Suchen Sie sich für die Zubereitung eines Smoothie wirklich nur sehr nährstoffreiche Pflanzen aus, sogenannte Superfoods, Wildkräuter oder ähnliches, und legen Sie besonderen Wert auf Grünes. Man kann den Nährstoffgehalt gut z.B. durch die Zugabe von Getreidegras oder Algen steigern. Verwenden Sie weniger die beliebte Zutat Spinat, denn damit nehmen Sie viel Oxalsäure zu sich.

 

Mein Tip 2

Wenn Sie Smoothies zu sich nehmen möchten, dann achten Sie bitte darauf, den Brei nicht einfach nur zu trinken, sondern "essen" Sie ihn löffelweise und speicheln Sie dabei den Speisebrei ein! Alles andere ist auf Dauer nicht gesundheitsfördernd.

 

Mein Tip 3

Eine bessere und wirklich gesunde Variante ist, sich anstatt eines Smoothie einen frisch gepressten Saft zuzubereiten. Wenn Sie das Geld für einen Hochleistungsmixer ausgeben, können Sie das auch für eine professionelle Saftpresse, die Ihnen die besten Säfte aus jeglichem Gemüse, Grünpflanzen, und natürlich auch aus Obst zaubert. Auf diese Weise kann Ihr Körper die ganze Dichte der Nährstoffe sofort aufnehmen und der Verdauungsapparat wird nicht schädlicherweise mit dem rohen, uneingespeichelten Pflanzenbrei belastet. Sie werden den Zellen damit etwas unvergleichlich Gutes tun! Etwas besseres gibt es nicht. Mit frischen grünen Säften werden in der alternativen Therapie bei schweren Erkrankungen sensationelle Erfolge erzielt - nicht mit Smoothies. Das ist auch der Grund, warum es bei uns Getreidegrassaft gibt, und nicht einfach nur Getreidegras.
Allerdings können Sie dann nicht mit einem so langanhaltenden Sättigungsgefühl rechnen, wie Sie das vielleicht von Smoothies kennen. Auch haben Sie dann keine Ballaststoffe mehr in Ihrer Portion Nahrung, aber die Ballaststoffe sind auch nicht der eigentliche Sinn eines Smoothie. Wenn Sie mehr Ballaststoffe zu sich nehmen möchten, tun sie das besser über andere Produkte, nicht über eine Portion roh getrunkener Pflanzennahrung.

 

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