Labkraut

Das Labkraut

 

 

Beim Labkraut können mehrere Arten unterschieden werden. Bekannt und genutzt sind vor allem das Wiesen-Labkraut (Galium mollugo agg.) und das Kletten-Labkraut (Galium aparine agg.). Man kann die beiden Arten leicht dadurch unterscheiden, dass das Kletten-Labkraut feine Häärchen an Stiel und Blättern hat, die sich wie Kletten festhaken bzw. kleben, und dass die Pflanze kleine klettenartige Kügelchen bildet.

Desweiteren ist auch das Echte Labkraut (Galium verum agg.) mit gelben statt weißen Blüten anzutreffen, wenn auch oft seltener. Alle diese Varianten des Labkrautes können als Wildkraut für die Küche verwendet werden und dienten auch volksheilkundlich medizinischen Zwecken.

Das Labkraut enthält Labferment, dass für die Käseherstellung genutz wurde.

 

Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten des Labkrautes


Die Stängel und Blätter des Labkrautes können fast das ganze Jahr über gesammelt und verwendet werden. Sie eignen sich für die rohe als auch für die warme Küche, sie können beispielsweise in Salaten und Gemüsegerichten zugegeben werden. Sowohl aus dem frischen als auch dem getrockneten Kraut und aus den besonders lieblich duftenden, weißen Blüten kann Tee zubereitet werden. Das Kraut ist recht saftig und kann darum auch hervorragend entsaftet werden. Die Blüten können ebelfalls roh verzehrt werden und so als schöne, essbare Dekoration dienen.

Das Kletten-Labkraut ist bis auf die Blüten aufgrund der Häärchen weniger zum rohen Verzehr geeignet, man kann es jedoch genauso wie auch das Wiesen-Labkraut gedämpft in warmen Gerichten verwenden, entsaften oder als Tee nutzen.

Das Labkraut wird naturheilkundlich zur Anregung der Nieren und zur Entschlackung genutzt, es soll blutreinigend, harntreibend und anregend auf den Lymphfluss wirken. Außerdem kann es bei den verschiedensten Hautleiden hilfreich sein. Es ist auch in der traditionellen chinesischen Medizin bekannt, dort wird es der Blase, Leber und Galle zugeordnet.

 

Die Inhaltsstoffe des Labkrautes


Das Labkraut enthält unter anderem Glykoside wie Asperulosid, Gerbstoffe, ätherische Öle und geringe Mengen Alkoloide, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus und Spurenelemente.

 

Hinweis: Die Informationen sind nicht im Sinne einer Empfehlung oder Beratung zu einer medizinischen Behandlung zu verstehen. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben konsultieren Sie einen Arzt oder Heilpraktiker.

Quellen:
"Essbare Wildpflanzen" S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberger, AT Verlag 2010
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/labkraut.htm

 

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