Giersch

Lieblings- Wildkraut Giersch / Geißfuß

 

 

Der Giersch oder auch Geißfuß (Aegopodium podagraria L.) ist ein im Allgemeinen weniger bekanntes Wildkraut. Man kann ihn, ähnlich wie die Brennnessel, nahezu überall finden; an Wegrändern, in Wäldern, im Garten, auf Wiesen. Häufig wird er deshalb ebenso als "Unkraut" eingestuft. Dabei kann er als eine äußerst wertvolle Nahrungspflanze mit einer hohen Nährstoffdichte dienen, besonders im Frühjahr.
Für mich gehört der Giersch tatsächlich zu meinen liebsten Wildkräutern. Ich verwende ihn in den Frühlingsmonaten in großen Mengen und bin jedes Mal wieder begeistert, was für ein gutes und gesättigtes Gefühl er im Körper hinterlässt. Er ist so geschmacksintensiv, dass man Speisen mit ihm für mein Gefühl kaum noch würzen muss. Das spricht für seinen Reichtum an wertvollen Mikronährstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Chlorophyll. Den Geschmack nach "grüner Pflanze" muss man allerdings mögen...

 

Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten des Giersch


Der Giersch findet heutzutage vor allem Anwendung in der Küche. Auch in früheren Zeiten wurde die Pflanze als Gemüse verwendet. Als Heilpflanze wird er in der Homöopathie verwendet, früher volksmedizinisch bei Rheuma und Gichterkrankungen. Er punktet mit entzündungshemmenden, entsäuernden und leicht harntreibenden Wirkungen.

In der Küche können Blätter, Knospen, Blüten, Stiele und Früchte roh oder verarbeitet verwendet werden. Ich nutze vor allem die Blätter als wertvolle Chlorophyll - und Mineralstofflieferanten. Wildkräuter sind besonders reich an oft mangelnden Spurenelementen, wenn sie in freier Natur unter tiefwurzelnden Bäumen wachsen.
Die Pflanze kann in vielfältiger Weise eingesetzt werden. Die Blätter beispielsweise eignen sich roh für Salate oder grüne Smoothies, in Suppen, Saucen, Aufläufen und vielen weiteren Gerichten. Geeignet sind sie auch zur Herstellung von Tee oder zur Gewinnung von Frischsaft.
Man kann ein rohes Pesto aus den Blättern herstellen, ähnlich wie mit dem Bärlauch. Gut geeignet ist hier z. B. eine Mischung der beiden Pflanzen. Der Giersch hat keinen scharfen und auch einen weniger attraktiven Geschmack als Bärlauch, sodass auf jeden Fall Knoblauch hinzugegen werden kann.

Die Blätter können beim Sammeln kaum verwechselt werden, sie sind meist als erste Pflänzchen im Frühling zu finden. Zu bevorzugen sind die jungen zarten Blätter. Sie können das ganze Jahr über nachwachsen und geerntet werden. Ältere Blätter sind eher zäh, sie eignen sich dann als Tee oder für erhitzte Speisen.
Vorsicht ist geboten bei den Blüten, sie ähneln den Blüten einiger anderer giftiger Pflanzen. Hier sollte genau auf die Form der Blätter der Pflanze geachtet werden.

 

Giersch Blatt

 

Die Inhaltsstoffe des Giersch


Der Giersch ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen. Darunter sind nennenswerte Mengen an Kalium, Magensium, Calcium, Eisen, Kupfer, Zink und Mangan. Interessant ist ein Vergleich mit Kopfsalat: der Giersch bietet eine mehrfache Menge an den Vitaminen A und C und auch an Eiweiß.
Desweiteren findet man ätherisch Öle, Flavonoide, Harz, Cumarine und Phenolcarbonsäure.

 

Hinweis: Die Informationen zu gesundheitlichen Wirkungen sind nicht im Sinne einer Empfehlung oder Beratung zu einer medizinischen Behandlung zu verstehen. Wenn Sie gesundheitliche Beschwerden haben konsultieren Sie einen Arzt oder Heilpraktiker.

Quellen:
"Essbare Wildpflanzen" S. G. Fleischhauer, J. Guthmann, R. Spiegelberger, AT Verlag 2010
www.heilkraeuter.de/lexikon

 

 

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