Übergewicht durch Schlafmangel

Übergewicht durch Schlafmangel: Was hat Gewicht mit Schlaf zu tun?

 

 

Die Wissenschaft bestätigt, dass ein chronischer Schlafmangel zu mehr Appetit und damit langfristig zu Übergewicht führen kann. Warum ist das so, und was sind die Zusammenhänge?

Das hängt mit dem Hormonsystem zusammen. Die Bildung einiger Hormone ist schlafabhängig. In diesem Zusammenhang spielt dabei insbesondere das Wachstumshormon, Testosteron, Ghrelin und Leptin in Abhängigkeit der Stresshormone eine Rolle.

Das Wachstumshormon Somatropin wird am meisten während des Schlafes gebildet, insbesondere während der ersten Tiefschlafphasen. Somatropin baut Eiweiß und Muskelmasse auf, baut Fett ab, hat einen Einfluss auf den Aufbau der Knochen und sorgt für die Zellerneuerung. Deshalb gilt es als wahres Anti-Aging-Hormon, und auch deshalb wird ausreichend viel Schlaf für eine lange jugendliche Haut empfohlen. Kommt es durch zu wenig Schlaf zu einer geringeren Produktion des Somatropin, können sich entsprechende Auswirkungen bemerkbar machen. Ein Mangel an Somatropin führt zu erhöhter Körperfettmasse (hauptsächlich Viszeralfett), reduzierte Muskelmasse, reduzierte Knochenmineraldichte, einem erhöhten kardiovaskulären Risikoprofil und verringerter Lebensqualität. Kurz gesagt bedeutet dies eine verminderte Lebenserwartung! (Wikipedia.org)

Übringens hemmen hohe Blutzuckerspiegel die Produktion des Somatropins. Deshalb wird gern empfohlen, auf spätes und kohlenhydratreiches Abendessen zu verzichten, besonders wenn Gewicht reduziert werden soll. Viele Diäten berücksichtigen diesen Umstand.

Ebenso wie Somatropin erhöht auch Testosteron den Aufbau von Eiweiß und regt die Fettverbrennung an. Die Produktion des Testosteron ist schlafabhängig. Pro Stunde gesunder Schlaf wird das Testosteron um ca. 15% erhöht! Obwohl Testosteron als das Männerhormon bekannt ist, spielt es auch für Frauen eine wichtige Rolle. Zudem kann Testosteron in Östrogen umgewandelt werden, bzw. wird Östrogen aus Testosteron gebildet.

Eine wichtige Rolle spielen desweiteren die Stresshormone. Bereits nach wenigen Tagen ungenügenden Schlafes steigt der Spiegel der beiden Stresshormone Cortisol und Adrenalin an. Dadurch wird zum einen mehr Insulin und Blutfett zur Verfügung gestellt (siehe hierzu auch > was bei Stress im Körper geschieht), zum anderen bringt es zwei weitere bedeutungsvolle Hormone aus dem Gleichgewicht: das Ghrelin und Leptin. Leptin ist für das Gefühl von Sättigung zuständig und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Fettstoffwechsels. Ghrelin verursacht Hungergefühl. Schlafmangel verschiebt das Gleichgewicht dieser beiden Hormone zugunsten des Ghrelin: es nimmt zu, während Leptin abnimmt. Das Sättigungsgefühl wird reduziert, es wird vermehrt gegessen. Die Kalorienaufnahme steigt am nächsten Tag um ca. 20%. Leider geht mit dem Hormonungleichgewicht auch eine verminderte Freude an Bewegung einher...

Schlafmangel erhöht mit diesen Faktoren das Risiko für das metobolische Syndrom, für erhöhte Blutfette, Diabetes, Übergewicht, erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In einen Teufelskreis kann dies geraten, wenn der verschlechterte Stoffwechsel dann wiederum zu einem gestörtem Schlaf führt.
Gönnen Sie sich also genug Schlaf! Noch vor 100 Jahren schliefen die Menschen um 2 bis 3 Stunden täglich mehr als heute. Wenn Sie munter und erholt morgens aufwachen, ist dies ein gutes Zeichen. Sie werden damit nicht nur mit mehr Leistungsfähigkeit, guter Laune und Wohlbefinden, sondern langfristig auch mit einem ausgeglichenen Hormonspiegel, gesundem Gewicht, vermindertem Risiko bestimmter Erkrankungen und einer längeren Lebenserwartung belohnt!

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